Über uns

Der Vorstand

Obmann: Christoph Wechselberger

Obmann Stv.: Martin Egger

Obmann Stv.: Mario Rossetti

Schriftführerin: Daniela Süß

Schriftführerin Stv.: Gabi Huber

Kassierin: Maria Geisler

Kassierin Stv.: Christine Süß

 

vlnr.: Martin Egger, Daniela Süß, Mario Rossetti, Gabi Huber, Christoph Wechselberger, Christine Süß, Maria Geisler, BGM Markus Zijerveld

 

Geschichte des Theaters in Weer

Das 40-jährige Gründungsjubiläum, das wir im Jahr 2013 feierten, bezog sich auf die Neugründung einer Theatergruppe durch Hauptschullehrer und Alt-Bürgermeister Erwin Eberharter im Jahr 1973. Als Geschäftsführer des Fremdenverkehrsverbandes wollte er Gästen und Einheimischen im Rahmen des Sommerprogramms eine zusätzliche Attraktion anbieten. Das erste Stück war ein Lustspiel mit dem Titel „Der Saisongockel“.

Im Jahr 1976 übernahm Prof. Dr. Rudolf Harb die Leitung der Gruppe, die sich seither Dorfbühne Weer nennt, und führte sie bis zum Jahr 2000. Ein eifriges Team stand ihm 24 Jahre lang tatkräftig zur Seite.
Einen besonderen Höhepunkt stellte die Freilichtaufführung „Peter Siegmayr, der Tharerwirt“ auf dem Areal des Pircherhofes im Jahr 1984 dar, die in enger Zusammenarbeit mit der Schützenkompanie Weer durchgeführt wurde.

Von 2001 bis 2011 hatte Hermann Mader die Führung der Dorfbühne Weer inne. Unter seiner Führung entwickelte sich die Dorfbühne Weer immer weiter und konnte mit abwechslungsreichen Produktionen auf sich aufmerksam machen. In dieser Zeit motivierte der damalige Spielleiter Gernot Müller eine junge Gruppe und brachte zwei erfolgreiche Produktionen mit „Charleys Tante“ und „Eine schöne Bescherung“ mit ausschließlich Jugendlichen
auf die Bühne. Ein Highlight war sicherlich das Freilichttheater „Erde“ anlässlich des 35-Jahr-Jubiläums. Ein weiterer wichtiger Punkt der Vereinsgeschichte gelang Obmann Mader mit dem Um- und Ausbau des Proberaumes und
Kulissenlagers.
Von 2011 an führte Gernot Müller die Dorfbühne Weer an und brachte einen frischen Wind in das Weerer Theatergeschehen. Obmann Müller schaffte es mit der Aufführung „Verrückte haben‘s auch nicht leicht“ die  „Jungen“ mit den alt-eingespielten Schauspielern gemeinsam auf die Bühne zu bringen.
Im Jahr 2012 gab es dann eine weitere Premiere: Vorhang auf für das erste Theaterfestival. An zwei Tagen stand Weer ganz im Zeichen des Theaters. Mit einem Märchen – gespielt von Kindern für Kinder, den Darbietungen befreundeter Bühnen und dem dramatischen Stück „Besuchszeit“ von Felix Mitterer wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Der bisher größte Erfolg folgte im Herbst 2012. Mit der Uraufführung von Gerhard Sexls komödiantischer Revue
„DSD – Dorf sucht Dorfstar“ knackte die Dorfbühne Weer mit 10 restlos ausverkauften Vorstellungen nicht nur einen neuen Besucherrekord, sondern schaffte es auch in die Radio- und Fernsehberichterstattung des ORF Tirol im Zuge des „ORF Theaterkritikers“.
Seit 2017 ist Christoph Wechselberger Obmann der Dorfbühne Weer. Gernot bleibt uns aber als Spielleiter und Regisseur erhalten.
Theaterspielen hat in Weer aber schon sehr viel längere Tradtion. Die ältesten diesbezüglichen Quellen aus den Jahren 1435 und 1494 berichten nämlich davon, dass es in Weer schon damals einen „Spielthennen“ gegeben hat.
Drei Jahrhunderte später folgen um 1760 bis 1769 Berichte von der Aufführung eines Schauspiels „St. Vitus“, das den Lebensweg dieses Heiligen zum Inhalt hatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete sich unter Spielleiter Albert Woschitzka eine Theatergruppe, die beim Weererwirt „Junggesellensteuer“ und „Lumpazivagabundus“ zur Aufführung brachte.